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Nie jestem botem

Seminar in der Reihe „Österreich/Polen. Kritisches Labor“
Abteilungen – Christine Lavant, Olga Hund
Leitung: Barbara Klicka, Agnieszka Jezierska-Wiśniewska, Kalina Kupczyńska, Antoni Zając
Lektüren: 
Christine Lavant, „Notizen aus einem Irrenhaus“, übersetzt von Małgorzata Łukasiewicz, Wydawnictwo Ossolineum, Wrocław 2017. 
Olga Hund, „Psy ras drobnych“ [„Kleinrassige Hunde“], Korporacja Ha!art, Kraków 2018.
Patronat: Literaturzeitschrift „Literatura na Świecie”
Organisation: Österreichisches Kulturforum Warschau

Das nächste Seminar in der Reihe „Österreich/Polen. Kritisches Laboratorium“ ist zwei Mikroromanen gewidmet – „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“ von Christine Lavant und „Kleinrassige Hunde“ von Olga Hund.

Die Erzählungen von Lavant und Hund unterscheiden sich in fast allem – den Lebensumständen, der Entstehungszeit, dem soziokulturellen Kontext. Aber sollte es nicht möglich sein, überraschende Schnittstellen zwischen diesen kleinen Erzählungen über die weibliche psychische Erkrankung aufzuzeigen? Welche Rolle spielt in beiden Romanen der Akt des Erinnerns, der Akt des Schreibens selbst? Wären dieAnsichten der Erzählerinnen beider Werke nicht in manchen Kapiteln vereinbar?

Christine Lavant (1915-1973) – österreichische Dichterin und Erzählerin. Auf Polnisch erschienen bislang: die Gedichtsammlung „Der nächtliche Pfauenschrei“ (Auswahl und Übersetzung R. Wojnakowski), „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“ und „Die Türgeschichte und zwei andere Geschichten“ (Übersetzung M. Łukasiewicz).

Olga Hund – Schriftstellerin und Übersetzerin, geboren 1986. Autorin der Bücher „Kleinrassige Hunde“ (für das sie den Witold-Gombrowicz-Literaturpreis, den Joseph-Conrad-Preis sowie eine Nominierung für den Literaturpreis Gdynia erhielt) und „Blässhühner zählen bis drei“.

Seminarleiterinnen und -leiter:

Dr. Agnieszka Jezierska, studierte Polonistik und Germanistik an der Universität Warschau (UW), derzeit lehrt sie am Fachbereich Germanistik der UW. Ihr Forschungsinteresse gilt dem Werk von Elfriede Jelinek, dem deutsch-polnischen Literaturtransfer, dem Motiv der Rabenmutter in kulturellen Texten sowie architektonischen Utopien in der Literatur. U. a. Mitherausgeberin von „Elfriede Jelinek. Moja sztuka protestu. Eseje i przemówienia“ (mit Monika Szczepaniak, Warschau 2012) [Elfriede Jelinek. Meine Protestkunst. Essays und Reden] und „O kobietach po niemiecku“ (mit Bożena Chołuj, Warschau 2012) [Über Frauen auf Deutsch].

Barbara Klicka – Schriftstellerin, Redakteurin, Kuratorin künstlerischer Projekte. Als Dichterin mit dem Breslauer Lyrikpreis Silesius und dem Literaturpreis Gdynia ausgezeichnet. Ihr Debütroman „Zdrój“[Kurbad] wurde für den Literaturpreis Gdynia und den Conrad-Preis nominiert. Kuratorin und Mitbegründerin zahlreicher künstlerischer und kultureller Initiativen, u. a. des Musikprojekts „Pochwalone“ und des Festivals „Europäischer Dichter der Freiheit“. Sie arbeitet mit dem Verlag Wydawnictwo Filtry“ zusammen und schreibt Feuilletons für die Theaterzeitschrift „Dialog“.

Dr. Kalina Kupczyńska – Adjunktin an der Forschungsstelle Medien und österreichische Kultur am Institut für Germanische Philologie der Universität Łódź. Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, des ÖAD, DAAD und NCN. Publizierte zur deutschsprachigen Avantgarde, zur zeitgenössischen Literatur, zum Comic und zur Graphic Novel, u. a.: „Handbuch Polnische Comickulturen nach 1989“ (hrsg. mit Renata Makarska, Berlin 2021); „Autobiografie intermedial: Fallstudien zur Literatur und zum Comic“ (hrsg. mit Jadwiga Kita-Huber, Bielefeld 2019).

Antoni Zając – Redakteur der Literaturzeitschrift „Wizje“, Literaturkritiker, Doktorand an der UW, wo er an seiner Dissertation über das Werk von Leo Lipski arbeitet. Publizierte u. a. in „Literatura na Świecie“, „Twórczość“, „Teksty Drugie“, „Forum Poetyki“ und „Narracje o Zagładzie“. Er beschäftigt sich mit der polnischen Literatur des 20. und des 21. Jahrhunderts, mit Fragen aus dem Grenzbereich von Philosophie, Theologie und Literatur sowie mit der Forschung zur Erinnerungskultur.


7.12.2021 (Di.), 18:00
ON-LINE
Zoom
Link zur Registrierung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZAucu-hpzwoGtKZKDC09FRsqasJkQEIYirV
Auf Polnisch
Eintritt frei nach der Registrierung





 

07.12.2021 18:00 ON-LINE

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