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Nie jestem botem

Über die Pflicht des Reisens
Gespräch mit Karl-Markus Gauß
Moderation: Ziemowit Szczerek
Veranstalter: Conrad Festival und das Österreichische Kulturforum Warschau

Karl-Markus Gauß reist unermüdlich durch jene europäischen Städte und Länder, die andere bereits vergessen haben oder am liebsten vergessen würden. Er spricht Menschen in Kischinau, Novi Sad, Zagreb oder Plowdiw an und überredet sie, ihm ihre Geschichten zu erzählen. Warum er das macht? Weil er sein Zuhause beschreibt. Nicht das Zuhause, in dem er normalerweise wohnt, sondern das Zuhause, das er in sich trägt. Das Reisen an diese Orte und das Erzählen davon betrachtet er als seine Pflicht. Würde er das nicht tun, würden sie womöglich unwiederbringlich in Vergessenheit geraten.

Das Oktober-Heft der Zeitschrift „Przegląd Polityczny“ ist zum überwiegenden Teil dem Werk des österreichischen Schriftstellers Karl-Markus Gauß gewidmet. Die in Polen bisher unveröffentlichten Texte, Briefe und Interviews wurden von Sława Lisiecka und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den regelmäßig stattfindenden Übersetzerworkshops des Österreichischen Kulturforums Warschau übertragen.

Karl-Markus Gauß (geb. 1954) – österreichischer Schriftsteller, Essayist, Herausgeber und Chefredakteur der in Salzburg erscheinenden Zweimonatsschrift „Literatur und Kritik“. Er schreibt regelmäßig für „Die Zeit“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Presse“. Sein literarisches Schaffen kreist um Themen, die mit Mitteleuropa, dem Balkan und ethnischen Minderheiten zu tun haben. In Polen erschienen im Verlag Czarne: „Psożercy ze Svini“ [Die Hundeesser von Svinia], „Umierający Europejczycy“ [Die sterbenden Europäer], „Europejski alfabet“ [Das europäische Alphabet], „Niemcy na peryferiach Europy“ [Die versprengten Deutschen], „Mieszkańcy Roany odchodzą pogodnie“ [Die fröhlichen Untergeher von Roana], „W gąszczu metropolii“ [Im Wald der Metropolen] und „Dwadzieścia lewów albo śmierć. Cztery podróże“ [Zwanzig Lewa oder tot. Vier Reisen]. Das letztgenannte Buch war für den Mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus nominiert. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik (1994), dem Europäischen Essaypreis Charles Veillon (1997) sowie dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (1998).


24.10.2020 (Sa.), 16:00
Conrad Festival
ON-LINE

24.10.2020 16:00 Conrad Festival
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