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Nie jestem botem

So., 13.04.2008 – 12.00 Uhr
Mo., 14.04.2008 – 10.00 + 13.00 Uhr
CK Zamek, Centrum Kultury dla Dzieci
ul. Św. Marcin 80/82, Poznań

Eintrittskarten vor Ort

Toihaustheater – mit dem Stück „hin und her“, Meine kleine Reise durch den Tag. Ein Theaterstück für große und kleine Menschen von eineinhalb bis fünf Jahren mit Spiel, Tanz, Geige und Akkordeon. Regie: Myrto Dimitriadou, Choreografie: Katharina Schrott, Musik: Gudrun Raber-Plaichinger, Yoko Yagihara, es spielen und tanzen: Gudrun Raber-Plaichinger (Geige), Yoko Yagihara (Akkordeon), Julia Schwarzbach (Tanz).

„hin und her“
Meine kleine Reise durch den Tag

Ein Theaterstück für große und kleine Menschen von eineinhalb bis fünf Jahren
mit Spiel, Tanz, Geige und Akkordeon

Ein Tag im Leben eines kleinen Kindes, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Ein Tag voller Erlebnisse, mit Höhen und Tiefen, mit Freuden und Ängsten. Ein Tag als Symbol für den Lauf des Lebens.
Wenn ein neuer Tag beginnt, beginnt auch ein neues Abenteuer. Eine neue Reise…
Wenn du eine Reise machst, was brauchst du?

Deine Beine zum Stehen?
Deine Arme zum Halten?
Füße zum Gehen?
Hände zum Winken?
Deine Augen zum Blinzeln?
Die Nase zum Rümpfen?
Deine Ohren zum Spitzen?
Dein Herz für en Kopf?

Idee und Stückentwicklung: das Produktions-Team
Regie: Myrto Dimitriadou
Choreografie: Katharina Schrott
Choreografische Begleitung: Cornelia Böhnisch
Musikkomposition: Gudrun Raber-Plaichinger, Yoko Yagihara
Kompositorische Begleitung: Herbert Pascher
Dramaturgische Begleitung: Scotch Maier
Es spielen und tanzen: Gudrun Raber-Plaichinger (Geige), Yoko Yagihara Akkordeon
Julia Schwarzbach (Tanz)
Bühne und Kostüme: Regina Öschlberger
Schneiderei: Hilde Böhm
Licht: Gerhard Patzelt
Technik: Gerhard Patzelt

„hin und her“ hatte am 7. Oktober 2007 Premiere und wurde von Publikum und Presse begeistert aufgenommen

Presseecho:

Karl Harb, Salzburger Nachrichten

Immer wieder gelingt es dem Thetaer Toihaus, mit kleinen Geschichten die Fantasie schon der kleinsten Besucher wunderbar anzuregen.

Das vom Ensemble selbst entwickelte und von Myrto Dimitriadou mit ganz einfachen, aber gerade in ihrer Unaufgeregtheit effizienten Mitteln in Szene gesetzte erste Stück der neuen Saison heißt „hin und her“. Es hatte am Wochenende Premiere, und schon die erste Aufführung für Kindergartengruppen am Dienstag zeigte, dass die Kommunikation mit den jüngsten Thetaerbesuchern wieder bestens funktioniert.
„Meine kleine Reise durch den Tag“ heißt die Vorgabe für die Tänzerin und Choreografin Katharina Schrott. Sie braucht keine Worte, um sich mitzuteilen - vom Schlafen übers Aufwachen zum Schuhe anziehen. Mit diesen „Siebenmeilenstiefeln „ schreitet sie dann hinaus und entdeckt die Welt in vielen, verschieden großen Schachteln.
Darin können Töne und Träume gefangen sein, sie können aber auch knackendes Knäckebrot enthalten, mit dem es sich frühstücken, mittag-oder abendessen lässt, oder ein Tuch, das zur Schlange, die wiederum zu einem wehenden Umhang werden kann, der im Tanzen zauberhafteste Schatten wirft.
Spannend ist es, wie sich diese Schachteln türmen lassen, vor allem, wenn zuunterst die allerkleinste steht. Mit einer Decke kann man sie aber auch so aufbauen, dass eine Landschaft entsteht und das blaue Tuch ganz selbstverständlich zum Meer wird, auf dem plötzlich ein Papierschiff fährt, das zuvor noch ein Vogel gewesen ist….
Tänzerin und Schachteln und Decken und Tuch wären aber nicht das was sie sind, gäbe es da nicht noch eine Geigerin (Gudrun Raber-Plaichinger) und eine Akkordeonistin (Yoko Yagihara). Sie machen nicht nur feine, schöne Musik, sondern auch ganz fabelhaft passende „Geräusche“, die geheimnisvolle Dinge punktgenau zum Klingen bringen. Wie überhaupt das Timing wunderbar gelungen ist.
So macht Theater Staunen. Weil es ein Stückchen (Lebens-)Welt entdecken lässt.

Ursula Trojan, DrehPunktKultur Salzburg

Faszinierend still ist es, wenn das Publikum – darunter eine Schar Kleinkinder – den Zuschauerraum betritt. Tatsächlich., die Erwachsenen haben nicht geschwindelt: Auf der Bühne schlafen alle! Doch bald schon kommt fein und zart Bewegung in Personen und Instrumente, auch Stimmen erwachen.
Was gibt es nicht alles zu tun, zu erleben und zu entdecken an so einem abenteuerlichen neuen Tag! Was verbirgt sich wohl in den verschieden großen, bunten Schachteln?
Na so was: Da gibt es eine quakende, eine miauende und eine Pizzicato-Schachtel. Und sogar eine die jodelt, je nachdem wie man hineinsteigt oder – greift…

Katharina Schrott (Tanz), Gudrun Raber-Plaichinger (Geige) und Yoko Yagihara (Akkordeon) verstehen es wieder einmal, große wie ganz kleine Menschen zu verzaubern und mit einfachen Mitteln großes kleines Theater zu gestalten. Die blaue Tücherschlange wird plötzlich zum seidigen Tanzkleid, der flatternde Papiervogel zum Schiffchen, das Knabbern eines Knäckebrotes zur neuen aufregenden Klangfarbe.
Begeisterte Eltern nehmen einen winzig-witzigen pädagogischen Trick zum leidigen Thema „Aufräumen“ mit nach Hause: Schachteln können – mit dem Deckel „schnappend“ – sehr gefräßig sein und alles Umliegende verschlingen (dazu produziert man spannende Sauggeräusche).
Unter der Regie von Myrto Dimitriadou reihen die drei Spielerinnen einfache und zum Teil recht köstliche Ideen aneinander und packen diese in den Koffer für die reise eines kleinen Menschen durch den Tag. Die jüngsten im Publikum reisen jedenfalls gerne mit: Ein Mädchen hat bei der Premiere spontan zu tanzen begonnen, ein Bub patschte passend zur Musik auf den Boden. Und als es auf der Bühne recht anschaulich Abend wurde, befand ein Kind ganz richtig: „Schlafen? Aus!“.

13.04.2008