Claudia Bitter
WIHAJSTER SAGT DER ZWERCHFELLZWERG
Partner: Germanistische Philologie - Fakultät für Geisteswissenschaften der Schlesischer Universität, Institut der Germanistik, Fakultät für Neophilologie der Warschauer Universität
Claudia Bitter, 1965 in Oberösterreich geboren, hat Slawistik und Ethnologie studiert und lebt als Autorin, Künstlerin und Bibliothekarin in Wien. Seit 1991 veröffentlicht sie in Zeitschriften und Anthologien. Die Autorin hat bis jetzt zehn Bücher veröffentlicht, die Hälfte davon mit eigenen Illustrationen. Sie schreibt Prosa, Lyrik, Hörspiele. In ihren Texten geht es vielfach um Außenstehende, Entfremdete, häufig kippt ein Alltagsgeschehen ins Absurde. Ihre Gedichte sind verknappt und haben oft die Sprache selbst zum Thema. Bitter erhielt bereits zahlreiche Preise, Stipendien, Buchprämien.
Claudia Bitter ist als gattungsüberschreitende Künstlerin und Autorin bekannt. Sie ist eine in Schrift und Sprache Beheimatete und sie ist Minimalistin in Wort und Bild. Ihr spielerischer Umgang mit Materialien (aus der Sprache, aus Bildern, aus Natur), ihre Leidenschaft zu gestalten (sammeln, zerlegen, weiterbearbeiten, neu zusammensetzen) lässt Überraschendes entstehen: vergängliche Naturschriften, Schriftbilder, Mini-Collagen, Sprach- und Lautexperimente...
Bitters Einzelausstellungen „Sprache der Dinge“ Literaturhaus Wien 2020/2021 und „Hilfe, wir sind gefangen. Aus der Welt der Fundstücke, die in den Büchern zurückblieben“ Hauptbücherei Wien 2024, waren große Erfolge. Bitter wird aus zwei neuen Lyrikbänden lesen: Ausgewählte Gedichte (Podium Portrait 2025) und Habe Han und Fu, bin gute Din (edition melos, Reihe komische Lyrik, 2026), sie wird auch einige intermediale Arbeiten, Collagen und visuelle Poesie präsentieren.
Claudia Bitters Verbindung zu Polen ist dreierlei. Ihre erste Begegnung mit Polen hatte die Autorin durch die Teilnahme an den fale poezji, veranstaltet vom österreichischen Kulturforum Warschau 2006, 2007, 2009. Als Bibliothekarin ist sie in der Hauptbücherei Wien u.a. für den Literaturbestand in einigen slawischen Sprachen (darunter polnisch) zuständig. Seit mehreren Jahren gibt es auch eine familiäre Verbindung zu Polen, da ihr Sohn in Warschau lebt.
05.05.2026 (Di.), 10:00 Uhr
Moderation: Prof. Dr. hab. Zbigniew Feliszewski
Germanistische Philologie
Fakultät für Geisteswissenschaften der Schlesischer Universität
ul. Generała Stefana Grota-Roweckiego 5, Saal 1.22
41-200 Sosnowiec
Auf Deutsch / Eintritt frei
06.05.2026 (Mi.), 9:45 Uhr – 11:15
Moderation: Prof. Dr. hab. Andrzej Kopacki
Institut der Germanistik, Fakultät für Neophilologie der Warschauer Universität
ul. Dobra 55, Saal 1.012 (erstes Stockwerk)
00-312 Warszawa
Auf Deutsch / Eintritt frei