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Nie jestem botem

Seminar im Zyklus „Österreichische Literatur und Psychoanalyse“
Die Nichtgestorbenen
Leitung: Ewa Modzelewska-Kossowska (Polnische Psychoanalytische Gesellschaft), Prof. Adam Lipszyc (Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften). 
Lektüre: Clemens J. Setz, „Elpenor” und „Die Lebenden“, in: „Der Trost runder Dinge“, übers. von Agnieszka Kowaluk, Verlag Filtry, Warschau 2024.
Partner: Polnische Psychoanalytische Gesellschaft, Zentrum für das Psychoanalytische Denken an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Österreich-Bibliothek in der Universitätsbibliothek in Warschau
Idee und Organisation: Österreichisches Kulturforum Warschau

In den beiden kurzen Erzählungen setzt sich Clemens Setz mit dem Thema auseinander, das sich durch viele andere Werke aus dem Band „Der Trost der runden Dinge“ hindurchzieht: die Frage, was ein Lebewesen ausmacht und ob wir nicht irgendwo zwischen Tod und Leben verharren. Auf zweierlei Weise stellt er Überlegungen zu diesen Fragen an: Einerseits konzentriert er sich mit großer Sensibilität auf einen in Vergessenheit geratenen Reisegefährten von Odysseus und mögliche Interpretationen seines Schicksals. Andererseits skizziert er eine komisch-gespenstische Anekdote über einen Menschen, der noch nie einen Toten gesehen hat und sich dessen sehr schämt.

Nach der Lektüre dieser beiden klugen und subversiven Erzählungen versuchen wir, vor dem Hintergrund psychoanalytischer Begriffe etwas über uns selbst und unsere Existenz zu erfahren.

Clemens J. Setz - geboren 1982 in Graz, lebt in Wien. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis, zu dessen Preisträgern Max Frisch, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek gehören. Letztere hält Setz für den bedeutendsten lebenden Schriftsteller Österreichs. Er ist Autor von sechs Romanen und drei Erzählbänden sowie von Theaterstücken, Essays und Gedichten. Setz wurde berühmt durch die Romane „Die Frequenzen“ (2009) und „Indigo“ (2012), viele Kritiker verweisen jedoch darauf, dass sein literarisches Talent in seinen Erzählungen am stärksten zum Ausdruck kommt. Setz, der sich für neue Technologien und künstliche Sprachen begeistert, schöpft Inspiration aus der romantischen Tradition der Schauerliteratur und des Grotesken sowie aus Science-Fiction-Klassikern, allen voran aus den Werken von Philip K. Dick. Kritiker vergleichen sein literarisches Schaffen mit dem von Franz Kafka, Robert Walser, Peter Handke, Edgar Allan Poe, David Foster Wallace und Stephen King. „Der Trost runder Dinge“ ist das erste Buch von Setz, das auf Polnisch erscheint. Im Jahr 2025 war das Buch auf der kurzen Liste des polnischen Mitteleuropäischen Literaturpreises Angelus.


17.02.2026 (Di.), 19:00 Uhr
Österreichisches Kulturforum Warschau,
ul. Próżna 7/9 
Registrierung: podroz.zimowa@gmail.com
Eintritt frei 
Das Seminar wird nicht aufgezeichnet oder gestreamt 
Auf Polnisch



 

17.02.2026 19:00 Österreichisches Kulturforum
ul. Próżna 7/9
Warszawa
Eintritt frei / Registrierung