
Ausstellung:
elsewhereland. Contemporary Ukrainian perspectives from shifting ground
Teilnehmende Künstler:innen: Yehor Antsyhin, Anatoly Belov, Mark Chehodaiev, Olha Horiunova, Lucy Ivanova, Yana Kononova, Kateryna Lysovenko, Anastasiia Mamay, Viktoriia Rozentsveih, Maryna Shtanko
Die Wanderausstellung elsewhereland präsentiert zeitgenössische künstlerische Perspektiven aus der Ukraine im Angesicht von Vertreibung, Verlust und Resilienz. Entwickelt als Kooperation von Office Ukraine / tranzit.at mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) und dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), wird die Ausstellung von Januar 2026 bis Ende 2027 in ca. zehn österreichischen Kulturforen und diplomatischen Vertretungen weltweit gezeigt. Das Projekt vereint zehn ukrainische Künstler:innen, die überwiegend im europäischen Exil leben. Es macht die aktuelle ukrainische Kunstszene international sichtbar und sendet ein starkes Signal der Solidarität Österreichs mit der ukrainischen Bevölkerung. Der Titel elsewhereland evoziert den „anderen Ort» – physisch, emotional und kulturell. Der russische Angriffskrieg hat Millionen Ukrainer:innen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und anderswo zu leben – im Exil oder als Binnenvertriebene. Für Künstler:innen sind diese neuen Realitäten von Verlust und existenzieller Unsicherheit geprägt, während selbst vertraute Räume innerhalb der Ukraine zu Orten der Entfremdung, Gewalt und Gefahr geworden sind. Die teilnehmenden Künstler:innen befassen sich mit Themen wie Flucht, Migration, Mobilität, Trauma, Erinnerung und Identität und navigieren durch die Widersprüche von Krieg und Exil. Ihre Arbeiten erforschen Zustände von Isolation, kultureller Fragmentierung und Unsicherheit, zeigen jedoch zugleich Gesten der Zugehörigkeit und inneren Stärke.
17.04.2026 (Fr.), 18:00 Uhr
Ausstellungseröffnung und Künstlergespräch mit Yana Kononova und Viktoriia Rozentsveih
DJ-Set von Zoi Michailova während der Eröffnung
Ausstellung geöffnet bis 22.05.2026, Mo–Di, 10:00–17:00 Uhr sowie während der Veranstaltungen
Österreichisches Kulturforum
Eintritt frei, auf Englisch
Partner: Ukrainian House
