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Nie jestem botem

30. Internationales Festival der Tanztheater in Lublin
Klaus Obermaier und Stefano D’Alessio
Meisterwerkstatt zum interaktiven Projection Mapping an der TU Lublin
Partner: Krajowe Centrum Choreograficzne w Lublinie (Landeszentrum für Choreographie in Lublin)  Centrum Kultury w Lublinie, Lubelski Teatr Tańca, Tu Lublin

Klaus Obermaier nutzt Projection-Mapping nicht nur für statische Objekte, sondern auch für bewegte Körper. Diese Arbeitsweise geht über die passive Rezeption und das bloße Staunen hinaus und schafft ein immersives, kommunikatives Erlebnis.

Die Meisterwerkstätte mit dem Künstler und Professor wird im Zusammenhang mit den beiden Installationen „EGO” und „Dancing House” organisiert, die beim 30. Internationalen Festival der Tanztheater in Lublin präsentiert werden.

Die Meisterwerkstätten richten sich an Tänzer und Choreografen, die an der eigenständigen Arbeit mit interaktiven Medien interessiert sind, sowie an Künstler, die sich mit neuer Medienkunst beschäftigen. Die Zusammenarbeit von Tänzern und Choreografen mit Medienkünstlern ist ideal, da sie den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Fähigkeiten ermöglicht.

In diesem Workshop lernen Sie effektive und leicht erlernbare Strategien zur Gestaltung körperbezogener Interaktionen kennen, die Bewegung, Ton und Bild miteinander verbinden.

Wir werden hauptsächlich in der Max/MSP-Umgebung arbeiten und dabei eine spezielle Bibliothek sowie Kameras, Mikrofone und einen Kinect-Sensor nutzen.

Die Teilnehmer lernen, wie sie einfache Bewegungen und Gesten in Interaktionen mit audiovisuellem Material umwandeln können, ohne dass dafür umfangreiche Vorkenntnisse in der Programmierung oder im Umgang mit interaktiven Medien erforderlich sind.

Inhalte des Workshops:
- Aufnahme kurzer Videos (ca. 5–20 Sekunden), die Tanzbewegungen zeigen.
- Kennenlernen verschiedener Möglichkeiten der Interaktion mit diesen Aufnahmen und deren Umgestaltung durch Bewegung.
- Erstellen und Aufnehmen eigener Töne, die im Rahmen der Interaktion verwendet werden.
- Experimentieren mit bewegungs- und sprachbasierter Interaktion unter Verwendung von Techniken wie Gesichts-, Körperhaltungs- und Handverfolgung sowie Bewegungserkennung.
- Arbeit mit Kameras, Mikrofonen und dem Kinect-Sensor, um verschiedene Formen körperlicher Interaktion zu erforschen. 
- Erstellung kurzer, interaktiver audiovisueller Skizzen, die am letzten Tag des Workshops präsentiert werden.

Seit drei Jahrzehnten kreiert der interdisziplinäre Künstler, Regisseur und Komponist Klaus Obermaier (geb. 1955, Linz) innovative und von Kritikern wie Publikum gefeierte Arbeiten mit Neuen Medien im Bereich Performance, Tanz, Kunst und Musik.  Seine intermedialen Performances und Installationen werden von Festivals und Theatern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien eingeladen.

Viele seiner Projekte, wie das präsentierte EGO sowie D.A.V.E, APPARITION, LE SACRE DU PRINTEMPS oder das in der Öffentlichkeit der Stadt Lublin gezeigtes DANCING HOUSE, gelten als wegweisend und genrebestimmend für die Entwicklung neuer künstlerischer Formen der menschlichen Interaktion mit digitalen Systemen.

Klaus Obermaier war Gastprofessor für interaktive Kunst und Performance an der Universität IUAV in Venedig und an der Babes-Bolyai-Universität in Klausenburg/Rumänien. Er war Adjunct Professor für Komposition an der Webster University Wien und leitete Kurse für Choreografie und Neue Medien an der Accademia Nazionale di Danza di Roma. Von 2016 bis 2018 war er Ko-Direktor des Master for Advanced Interaction am IAAC (Institute for Advanced Architecture of Catalonia) in Barcelona. Als Keynote-Speaker und Vortragender wird er zu vielen internationalen Festivals, Konferenzen und Symposien eingeladen.

6.-8.11.2026 (Do.-Sa.)
TU in Lublin
Anmeldung erforderlich 
Details auf der Website: https://kcch.lublin.pl/  sowie  https://mstt.pl/





06.11 - 08.11.2026
Lublin
Anmeldung erforderlich