Diese Seite verwendet Cookies u. ä. Technologien um individualisierten Service zu bieten und Statistiken zu erstellen. Bei Verwendung dieser Seite ohne Veränderung der Einstellungen des Webbrowsers werden die Cookies auf Ihrem Endgerät installiert. Bedenken Sie, dass Sie die Einstellungen Ihres Webbrowsers jederzeit ändern können.

  • De
  • Pl
  • En
  • Kontakt

Poleć artykuł!

Nie jestem botem




Jüdischer Literarischer Salon
Autorentreffen mit Remigiusz Grzela. Gesucht: Franz Kafka
Moderation: Katarzyna Oklińska
Organisation: Stiftung Shalom 
Partner: Österreichisches Kulturforum Warschau

Im Herbst 1911 im Café Savoy in Prag lernt Franz Kafka jüdische Schauspieler aus Warschau und Lwiw kennen. Für ihn ist es, als würde er sich eine Freakshow anschauen: Diese äußerst eigenartige Gesellschaft spricht Jiddisch und betreibt nicht Theater, sondern einen Theaterzirkus. Sie ziehen durch ganz Europa und bieten oft billige Unterhaltung. Sie stammen aus orthodoxen Familien, haben aber jegliche Bindungen zu ihnen abgebrochen, um frei zu sein. Sie machen das, wozu Kafka selbst keinen Mut hat. 

Remigiusz Grzela enthüllt nicht nur die Beziehung Kafkas zu den jüdischen Schauspielern, sondern wirft auch einen Blick auf das Leben nach dem Tod des berühmten „Prozess“-Verfassers. Welchen Kafka kennen wir denn? Max Brod, Kafkas Freund, war es doch, der seine Werke nach dessen Tod herausgegeben und dabei freiwillig ergänzt und verändert hat. Wer war überhaupt Kafka, wenn zwei Staaten sich um die Identität seines Schaffens streiten? Wie war das Schicksal der jüdischen Schauspieler und der ihm Nahestehenden nach seinem Tod und während des Holocaust? Wer von ihnen hat überlebt?  


„Poszukiwany Franz Kafka”
Verlag Lira Publishing, 2025

Remigiusz Grzela ist Journalist, Prosaiker und Dramaturg. Er ist Autor mehrerer Bücher, die unter anderem der polnischen Ravensbrück-Überlebenden und Ärztin von Lech Wałęsa, Joanna Penson, der polnischen Schauspielerin Wiera Gran und der polnisch-italienischen Schriftstellerin Irena Gelblum (Irena Conti Di Mauro) gewidmet waren. Er ist Autor von Interviewbüchern mit den polnischen Schauspielern Marian Kociniak und Barbara Krafftówna sowie einiger Interviewsammlungen, darunter „Hotel Europa”, „Wolne” („Die Freien”) und „Obecność” („Präsenz”). Er ist auch Autor mehrerer Theaterstücke und seit 2019 literarischer Leiter im Teatr Żydowski in Warschau. Das auf Polnisch herausgegebene Buch „Poszukiwany Franz Kafka” („Gesucht: Franz Kafka”) ist nach „Bagaże Franza K.” („Die Bagage von Franz K.”) sein zweites über diesen Autor.

 

23.08.2025 (Sa.), 19:00 Uhr
22. Festival der jüdischen Kultur Warszawa Singera
Österreichisches Kulturforum Warschau 
Ul. Próżna 7/9
Warszawa
Auf Polnisch
Eintritt frei






 







23.08.2025 19:00 Österreichisches Kulturforum
ul. Próżna 7/9
Warszawa
Auf Polnisch / Eintritt frei