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Nie jestem botem



Gespräch über das Buch „Respekt! Österreichische Dramatikerinnen der Gegenwart“, Krzysztof Tkaczyk (ed.), Harrassowitz Verlag 2025
An dem Gespräch nehmen die Autorinnen und Autoren des Buches teil: Dr. habil. Anna R. Burzyńska, Dr. Lisa Erlenbusch, Prof. Joanna Firaza, Prof. Joanna Jabłkowska, Dr. Agnieszka Jezierska-Wiśniewska, Dr. habil. Kamilla Najdek, Prof. Artur Pełka, Prof. Eliza Szymańska, Prof. Krzysztof Tkaczyk, Dr. Ewa Wojno-Owczarska und Dr. Karin Wolgast.
Moderation: Prof. Krzysztof Tkaczyk
Organisation: Österreichisches Kulturforum Warschau

„Respekt!“ widmet sich Theatertexten österreichischer Autorinnen, die nach dem Jahr 2000 entstanden sind, und stellt die neuesten Trends in der zeitgenössischen österreichischen Dramatik vor. Die Autorinnen und Autoren der in dem Band enthaltenen Skizzen und Analysen zeigen, wie faszinierend, vielschichtig und gesellschaftlich relevant die Werke der für das Theater schreibenden Österreicherinnen sind. Der anthropogene Klimawandel und seine Folgen, Migration und Flucht auf globaler Ebene und im privaten Ausmaß, geschlechtsspezifische Ungleichheiten, die ungerechte Güterverteilung sowie Prekarisierung sind nur einige der von ihnen behandelten Probleme.

Auch diejenigen, die im Theater nach neuen Formen suchen, werden von der Lektüre von „Respekt!“ nicht enttäuscht sein, denn für die Autorinnen der besprochenen Theatertexte ist deren formale Dimension von großer Bedeutung – oft suchen sie nach neuen Ausdrucksformen und experimentieren mit Figuren- und Handlungskonzepten. Die Monografie hat nicht zum Ziel, das dramaturgische Schaffen österreichischer Dramatikerinnen des letzten Vierteljahrhunderts zu systematisieren – der begrenzte Umfang der Publikation lässt dies schlichtweg nicht zu –, doch ist es den BeiträgerInnen des Bandes gelungen, die Polyphonie weiblicher Stimmen im zeitgenössischen österreichischen Drama einzufangen.

Analysiert wurden Theaterstücke von Elfriede Jelinek, Natascha Gangl, Gerhild Steinbuch, Silke Hassler, Kathrin Röggla, Sophie Reyer, Miroslava Svoliková, Teresa Dopler, Julia Rabinowich und Magdalena Schrefel.

Prof. Krzysztof Tkaczyk ist Leiter der Abteilung für Literatur am Institut für Germanistik der Universität Warschau. Seine Forschungsschwerpunkte sind österreichisches Theater der Gegenwart, Ästhetik und Poetik des 18. Jahrhunderts sowie Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Publikationen u.a. zu Carl Einstein, Karl Philipp Moritz, Gegenwartsdramatik, Ästhetik und Literaturtheorie. Er ist Mitherausgeber der Buchreihe Teoria literatury żywa (Lebendige Literaturtheorie). Forschungsaufenthalte und Vorlesungen an Universitäten in Deutschland und Österreich, u. a. in Berlin, Hamburg, Siegen, Saarbrücken und Wien.


29.04.2026 (Mi.), 19:00 Uhr
ON-LINE / ZOOM
Auf Polnisch
Registrierung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/Df01QKgpQzebGXmeF_bSZw



29.04.2026 19:00 ON-LINE / ZOOM

Eintritt frei / Registrierung