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Nie jestem botem

Feierliche Eröffnung der Willa der Stiftung von Olga Tokarczuk
Gespräch von Olga Tokarczuk und Martin Pollack

Veranstalter: Olga-Tokarczuk-Stiftung, Institut für Germanistik der Universität Wrocław, Akademisches Forschungszentrum. Olga-Tokarczuk-Ex-centrum. Österreich-Bibliothek Wrocław
Partner: Österreichisches Kulturforum Warschau
Foto: © Martin Kraft (O. Tokarczuk), Amrei-Marie (M. Pollack)

Anlässlich der feierlichen Eröffnung der Villa der Olga-Tokarczuk-Stiftung in Wrocław hat die Nobelpreisträgerin Martin Pollack zu einem Online-Gespräch eingeladen – den Literatur- und Kulturkenner Mittel- und Osteuropas. Moderation übernimmt Urszula Glensk.

Olga Tokarczuk — Nobelpreisträgerin für Literatur 2018 „für ihre narrative Vorstellungskraft, die, in Verbindung mit enzyklopädischer Leidenschaft, für das Überschreiten von Grenzen als eine neue Form von Leben steht“. Ihre Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Sie ist u.a. Preisträgerin des Internationalen Booker-Preises für den Roman „Bieguni“ (Flights. Aus dem Polnischen ins Englische von Jennifer Croft, Unrast. Aus dem Polnischen von Esther Kinsky), den Jan-Michalski-Preis für „Księgi Jakubowe“ (Die Jakobsbücher. Aus dem Polnischen von Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein), zweifache Preisträgerin des wichtigsten polnischen Literaturpreises Nike für die genannten Bücher, zweimal nominiert für den National Book Award: für „Bieguni“ (Unrast) und für „Prowadź swój pług przez kości umarłych“ (Der Gesang der Fledermäuse. Aus dem Polnischen von Doreen Daume). Tokarczuk trägt den Titel des Großen Botschafters der Polnischen Sprache.

Martin Pollack (geb. 1944 in Bad Hall in Oberösterreich) – Übersetzer, Essayist und Publizist. Er studierte Slawistik und Osteuropäische Geschichte in Wien und Warschau. Bis 1998 arbeitete er als Redakteur und Korrespondent für den „Spiegel“; heute ist er als Autor und Übersetzer tätig (er übersetzte u. a. einen Großteil von Ryszard Kapuścińskis Werk ins Deutsche). Auf Polnisch liegen von Martin Pollack u. a. die Bücher Po Galicji [Nach Galizien], Ojcobójca [Anklage Vatermord], Pogromca wilków [Die Wolfsjäger] (zusammen mit Christoph Ransmayr), Skażone krajobrazy [Kontaminierte Landschaften], Dlaczego rozstrzelali Stanisławów [Warum wurden die Stanislaws erschossen?] und Cesarz Ameryki [Kaiser von Amerika] vor. Er wurde mit zahlreichen renommierten Preisen bedacht. Für sein Buch Śmierć w bunkrze [Der Tote im Bunker] erhielt er den Mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus, für den auch seine Essaysammlung Topografia pamięci [Topografie der Erinnerung] nominiert wurde. 2010 nahm er den Georg-Dehio-Buchpreis entgegen, 2011 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2012 wurde er zum Botschafter des Neuen Europas ernannt. Außerdem ist er Laureat des Karl-Dedecius-Preises, mit dem Übersetzer polnischer Literatur ins Deutsche und deutschsprachiger Literatur ins Polnische geehrt werden, des Kulturpreises des Landes Oberösterreich, des Übersetzerpreises für die Übersetzer des Werks Ryszard Kapuścińskis und des Johann-Heinrich-Merck-Preises für literarische Kritik und Essay.


15.12.2021 (Mi.), 19:00 Uhr
ON-LINE
Facebook des Österreichischen Kulturforums Warschau
https://www.facebook.com/AustriackieForumKultury/
Facebook der Olga- Tokarczuk-Stiftung
https://www.facebook.com/FundacjaOlgiTokarczuk/




15.12.2021 19:00 Facebook der Olga- Tokarczuk-Stiftung

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