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Nie jestem botem

Seminar der Reihe „Arbeitskreis österreichisches Theater: wider/wieder Erinnerung“
Absolution kommt nicht in Frage. Thomas Bernhard, Heldenplatz

Leitung: Monika Muskała, Artur Pełka (Universität Łódź), Krzysztof Tkaczyk (Universität Warschau)
Lektüre: Thomas Bernhard, "Plac Bohaterów", übers. Grzegorz Matysik
Veranstalter: Österreichisches Kulturforum Warschau, Universität Warschau
Partner: Agentur für Theater und Drama ADiT, www.teatralny.pl, Akademia Teatralna Białystok
Foto©: Monozigote - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0


Bernhards anlässlich des 50. Jahrestages des sog. „Anschlusses“ 1988 am Wiener Burgtheater uraufgeführte Testament-Drama, welches den Österreicher_innen ein moralisches Desaster, Antisemitismus und das Festhalten an der komfortablen Amnesie der Nachkriegszeit vorwarf, schlug wie ein Blitz aus heiterem Himmel in die wohlhabende, politisch indifferente österreichische Gesellschaft der 1980er Jahre ein. Es löste - wie erwartet - eine Welle öffentlicher Empörung aus. Bernhard wurde ein atavistischer Hass gegen alles, was österreichischer Provenienz war, unterstellt, nur äußerst ungern fragte man nach möglichen Gründen seiner Ängste vor einem Wiederaufleben des Nationalsozialismus. Literarische Qualitäten des Textes rückten dabei in den Hintergrund.

Wie lesen und verstehen wir heute dieses theatralische Opus magnum Bernhards? Inwieweit bleibt seine vehemente Kritik an der österreichischen Gesellschaft immer noch aktuell? Und lässt sie sich wirklich ausschließlich auf Österreich anwenden? Sind wir bereit, uns dem Bernhardschen Apell an unser Gewissen zu stellen? Und schließlich: Was machen wir heute mit Bernhards einzigartigem Theatergestus? Viele Fragen. In unserem Seminar werden wir nach Antworten suchen.


19.04.2021(Mo.), 19:00
ONLINE
Auf Polnisch
Registrierung notwendig: ernestine.baig@bmeia.gv.at
Der Link zur Veranstaltung wird nach der Registrierung übermittelt.



Hauptsponsor des Österreichischen Kulturforums Warschau:

 

 

 

19.04.2021 19:00 ONLINE

Registrierung notwendig.