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Nie jestem botem

60 Jahre Österreichisches Kulturforum Warschau 
Prof. Karol Sauerland & Prof. Markus Eberharter
Jubiläumsgespräch

Seit den 1960er-Jahren war das Österreichische Kulturforum (früher: Lesesaal und Kulturinstitut) ein intellektuelles Zentrum Warschaus. Hier verkehrten solche Persönlichkeiten wie Jan Parandowski, Zbigniew Herbert, Roman Karst,  Fürst Radziwiłł, Wolfgang Kraus, Erwin Axer, Elida Maria Szarota oder Władysław Bartoszewski, abgesehen davon, dass hier so gut wie die ganze österreichische literarische Avantgarde (Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Thomas Bernhard und viele andere) aus ihren Werken las. Dies alles war Direktoren wie Fritz Cocron, Hans Marte und Richard Sickinger zu verdanken. Karol Sauerland verkehrte seit der Eröffnung am 19. März 1965 regelmäßig im Kulturforum und wird im Gespräch mit Markus Eberharter darüber erzählen.

Karol Sauerland, Mathematiker, Philosoph und Germanist, seit den endsiebziger Jahren bis 2006 leitete er die Abteilung für germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Warschau und den Germanistischen Lehrstuhl der Kopernikus-Universität in Thorn. Er war regelmäßiger Gast des Österreichischen Kulturforums und im regelmäßigen Gedankenaustausch mit den Direktoren Cocron, Marthe und Sickinger.

Markus Eberharter, außerordentlicher Universitätsprofessor und Leiter des Fachbereichs zur Literarischen Kommunikation am Institut für Angewandte Linguistik der Universität Warschau sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Buch- und Leseforschung der Polnischen Nationalbibliothek in Warschau. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich mit der translatorischen Biographik und den Archiven von Übersetzer*innen, der literarischen Übersetzung sowie mit Forschungen zur Rezeptions-, Übersetzungs- und Literatursoziologie, ebenso wie mit der Buch- und Bibliotheksgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.


Anlässlich des Gesprächs erfolgt die Übergabe des Jubiläumsbandes an Professor Karol Sauerland

[Philologisch denken. Skizzen für Professor Karol Sauerland.

Hrsg. von Kamilla Najdek, Krzysztof Tkaczyk und Anna Wołkowicz.
Wissenschaftsverlag SCHOLAR, Warszawa 2025]

Die dreizehn Skizzen, deren breit gefächertes Themenspektrum von der Sinnfrage der (Fremd-)Philologie, über eingehende Werkanalysen bis zu literaturgeschichtlichen Rekonstruktionsversuchen reicht, lassen ahnen, wie viel intellektueller Reiz und gesellschaftliche Relevanz im Umgang mit Literatur liegen kann. Ihre Autorinnen und Autoren sind Professor Sauerland freundschaftlich verbunden, haben bei ihm studiert und / oder mit ihm zusammen gearbeitet. Sie begegnen sich alle in der Art, wie sie in seiner Nachfolge philologische Reflexion betreiben. Deren unabdingbare Grundlage erkennen sie in Texten, die sie aufmerksam und kritisch lesen, stets bereit zur sachlich begründeten Interpretation bzw. Polemik. Den Band beschließen Auszüge aus den bisher unveröffentlichten Memoiren Elida Maria Szarotas, bei der u.a. Karol Sauerland  das philologische Handwerk erlernt hat.                         


Mehr Informationen – einschließlich des Jubiläumsbandes, finden Sie auf der Facebook-Seite des Österreichischen Kulturforums unter dem folgenden Link: 60 lat Austriackiego Forum Kultury. Prof.Karol Sauerland&Prof.MarkusEberharter: Rozmowa jubileuszowa | Facebook

19.11.2025 (Mi.), 18:00 Uhr
Österreichisches Kulturforum Warschau
ul. Próżna 7/9, Warszawa 
Eintritt Frei
Gespräch mit Konsekutivübersetzung DE/PL – Maciej Zgondek und Übersetzung in Polnische Gebärdensprache (Magda Schromová und Joanna Ciesielska)




 

19.11.2025 18:00 Österreichisches Kulturforum
ul. Próżna 7/9
Warszawa
Eintritt frei